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Spinnerei Leipzig | Herbstrundgang
Herbstrundgang: 05./06.09.2026

1989 arbeiteten noch rund 1.650 Menschen in der Spinnerei. Nach der Wiedervereinigung wurde die Produktion zunächst fortgesetzt, bevor die Garnherstellung 1993 endgültig eingestellt und der Betrieb abgewickelt wurde. Die Treuhand verkaufte das Gelände noch im selben Jahr an einen westdeutschen Käufer. Die auf Reifenkord reduzierte Produktion lief bis 2000 weiter, zuletzt mit etwa 40 Beschäftigten.
Unter der Leitung von Regina Lenk begann Anfang der 1990er Jahre eine neue Nutzung des Areals. Künstler bezogen Ateliers, und es entstanden Werkstätten, Architekturbüros sowie Ausstellungsräume. Mit einer Tangofabrik (1998) und einer temporären Spielstätte des Leipziger Schauspielhauses (1999) entwickelte sich die ehemalige Spinnerei zu einem Kulturstandort. So erhielt das einst größte kontinentale Spinnereiensemble eine neue Perspektive, und seine Geschichte setzte sich 2005 mit boesner fort.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Alle Ausstellungen und weitere Details finden Sie hier:
https://spinnereigalerien.de/